GZV Nürnberg - Zerzabelshof

1901 e.V.

 

Kreis I Nürnberg - Stadt

 

 

 

Vereinsheim:

 

 

 

Zuchtanlage:

25 Parzellen

 

 

 

Adresse:

Valznerweiherstr. 99

90480 Nürnberg

 

Chronik

Am 9.Januar 1901 wurde der Verein von 13 Bürgern der Gemeinde Zerzabelshof gegründet und beschlossen, dass er den Namen Ornithologischer Verein Zerzabelshof und Umgebung führen soll.

 

Die Gründungsmitglieder waren:

Johann Liebel             Bäckermeister                          

Konrad Liebel            Eisendreher

Gottfried Endress       Mauererpolier                         

Johann Pillhofer          Eisendreher

Hans Neubauer          Zimmermeister                        

 Ferdinand Schaller    Eisenwerksbesitzer

Heinrich Endress        Gastwirt                                   

Johann Büttner           Ökonom

Friedrich Loos           Ökonom                                   

Johann Dornberger    Ökonom

J.G. Zenger                Eisenwerksbesitzer                     

Hans Schmälzlein       Bürgermeister

Johann Schmälzlein    Schreinermeister

 

Als erster Vorstand wurde Herr Johann Liebel mit der Führung des Vereins beauftragt.

Bei der ersten Generalversammlung am 15.01. 1902 wurden bereits 91 Mitglieder gezählt und ein Vereinsvermögen von 391 RM bekannt gegeben.

 

Im Januar  1904 wurde bereits die erste Geflügelausstellung durchgeführt.

Zu diesem Zeitpunkt wurden wöchentlich Versammlungen durchgeführt und die züchterischen Belange besprochen.

 

Schon im Jahre 1913 wurde angeregt einen größeren Platz zu pachten um den Mitgliedern Gelegenheit zur Ausübung der Geflügelzucht zu geben.

 

Aus der Zeit des ersten Weltkrieges sind leider keine Niederschriften vorhanden.

 

Ein genauer Zeitpunkt, wann das Gelände an der Waldlust- Valznerweiherstr. für die erste Zuchtanlage übernommen wurde ist aus dem Protokollbuch leider nicht ersichtlich. Es ist anzunehmen, dass mit der Errichtung der Anlage 1919 begonnen wurde.

 

Die Anlage bestand aus 40 Parzellen zu  je 400 qm. Die Geflügelställe wurden als Erdställe angelegt.

 

In der Generalversammlung am 11.12.1921 wurde die Umbenennung des Vereins in Rassegeflügelzuchtverein Zerzabelshof 1901 e.V. vorgenommen. Eine von der Brauerei Reif errichtete Holzbaracke wurde erstmals 1923 erwähnt, genügte aber mehr den gestiegenen Ansprüchen. So wurde Mitte 1926 der Bau einer Größeren Versammlungsstätte mit Wirtschaftsbetrieb beschlossen .

Im Mai 1927 fand in ihr die erste Monatsversammlung statt.

 

Im zweiten Weltkrieg wurde die Anlage bei Luftangriffen fast vollständig zerstört.

Durch die Initiative der Zuchtfreunde Bauer und Mirlach wurde nach dem Kriege die Sammlung der Mitglieder unternommen und der Wiederaufbau der Anlage in die Wege geleitet.

Zu einer Versammlung 1946 musste eine Genehmigung durch die Besatzungsmacht erwirkt werden.

 

1948 konnte schon wieder die erste Ausstellung durchgeführt werden, in Ermanglung eines Saales fand sie im beschädigten Affenhaus im Tiergarten statt.

 

Im Mai 1949 kam nach dem Kriege der nächste Tiefschlag für den Verein, es wurde für das so mühsam wieder aufgebaute Gelände vom Forstamt die Kündigung ausgesprochen.

Als Ersatz wurde dem Verein vom Forstamt das Gelände am Valznerweiher angeboren und ein Pachtvertrag für 20 Jahre unterzeichnet.

Das in sehr schlechtem Zustand vorgefundene Gelände wurde in Gemeinschaftsarbeit planiert und urbar gemacht. Die Stallungen wurden von den einzelnen Züchtern errichtet. Schon am 5.August 1951 konnte die Einweihung der Anlage im Rahmen eines Gartenfestes mit Jungtierschau erfolgen.

 

Anlässlich der 50 Jahr-Feier wurde eine Jubiläumsschau im Saalbau zur Linde mit 260 Nummern durchgeführt.

 

Einem allgemeinen Wunsch nach Errichtung eines Vereinsheimes wurde entsprochen und Verhandlungen mit der Bergbräu Fürth wegen eines Darlehens aufgenommen und zum Abschluss gebracht. In vorbildliche Gemeinschaftsarbeit wurde das Vereinsheim errichtet und

Feierlich in Betrieb genommen.

 

Im November 1961 wurde das 60 jährige Bestehen des Vereins mit einer Schau mit 300 Tieren und einer Feier im Nebenzimmer des Falke- Saales begangen. Wozu der Verein zur Hebung der Geflügelzucht und der GZV- Heroldsberg anwesend waren.

 

1964 tritt der  Verein der Gemeinschaft zur Durchführung der Unteren Pegnitzschau bei und richtet seitdem in regelmäßigem Turnus mit den anderen beteiligten Vereinen diese Regionalschau aus.

Wie schon vor dem Kriege beteiligen sich unsere Züchter an vielen Regional- sowie Sonder- und Bundesschauen mit großem Erfolg, und machen den Verein in ganz Deutschland bekannt.

Namen wie Strößenreuther,  Hirscheider, L. Lang,  Hoerr waren und sind hier Richtungsweisend in der Deutschen Rassegeflügelzucht.

 

1967 wurde eine Vereineigene Brutstation errichtet, die bis in die heutige Zeit noch Bestand hat und richtungsweisend in der Zucht ist.

 

1970 wurde mit Unterstützung der Bergbräu Fürth unser Vereinsheim auf dem neuesten Stand gebracht.

Die Verlängerung des Pachtvertrages nur bis 31.12.1975 konfrontierte die Mitglieder erneut mit der Ungewissheit über den Fortbestand unserer Anlage.

Fast wäre es dem Verein bei seinem 75 Jährigen Bestehen so ergangen, wie 1950. Doch Dank des persönlichen Einsatzes von Herrn Bürgermeister Prölß konnte der Vertrag wieder um 5 Jahre verlängert werden.

So konnte 1976 das 75 Jährige Jubiläum im Falke –Saal doch gebühret und beruhigt gefeiert werden.

 

1979-80 wurde uns von der Stadt Nürnberg die Auflage gemacht an den Kanal anzuschließen, oder unser Vereinsheim wird geschlossen. Dank unseres Mitglieds Fritz Kuhn der einen Backerbetrieb hatte konnten wir die Kosten so senken, dass wir keine neuen Schulden machen mussten.

Im selben Jahr wurde unsere Stromversorgung, die noch von 1950 stammte erneuert und in die Erde verlegt.

 

1981 traten wir aus der Gemeinschaft zur Durchführung der Unteren Pegnitzschau aus und schlossen uns mit unserer Vereinsschau bis 1989 bei anderen Schauen an.

 

Die Renovierung unseres Vereinsheims stand 1982 an. In vorbildlicher Gemeinschaftsarbeit wurde unsere Gaststätte von unseren Zuchtfreunden und Gönnern auf den neuesten Stand gebracht und einige Jahre später nochmals verschönert!

 

1984 war für den Geflügelzuchtverein ein Richtungsweisendes Jahr. So konnte der 1.Vorsitzende Alfred Horn mit dem Staatlichen Forstamt einen neuen Pachtvertrag abschließen und zwar mit dem Wortlaut der Laufzeit auf Unbestimmte Zeit.

 

Von 1990 bis 1994 konnten wir wieder eine eigene Vereinsschau in den Hallen des Kleintierzuchtverein Gibitzenhof durchführen. Die seit 1973 in regelmäßigen Abständen in Nürnberg durchgeführten Nationalen Rassegeflügelschauen wurden vom GZV- Zabo tatkräftig unterstützt!

Von 1996 an schlossen wir uns mit unserer Vereinsschau der Norisschau an.

 

Viele unserer Spitzenzüchter und Züchter sind neben Ihrer Mitgliedschaft im GZV- Zabo noch Mitglied in Ihren Sondervereinen auf Nationaler und Internationaler Ebene.

 

Bei einer Mitgliederzahl von nahezu 150 und solchen Züchtern liebe Freunde ist mir für die nächste 100 Jahre nicht bange und rufe Ihnen zu.

Mit freundlichem Züchtergruß

 

Alfred Horn

Ehrenmitglied 1. Vorsitzender a. D.

 

Stand: 2018





 

 

 

 

Gründungsjahr:  1901

 

Vorstand

 

1. Vorstand

Günter Meyer

Holzgartenstr. 99

90461 Nürnberg

Tel.: 0911-4099206

E-Mail: guenter-meyer@nefkom.info

 

2. Vorstand

Josè Toro

Lenbachstr. 11

90489 Nürnberg

Tel.: 0911-5819638

 

Kassier

Sven Wallenta

 

Schriftführer

Kerstin Wießler

 

Zuchtwart

Dieter Burk

Straubinger Str. 22

90480 Nürnberg

Tel.: 0911-406707

 

Jahresbeitrag:

Erwachsene:

 

Statistik

 

Mitglieder:

 

97

 

Tierstatistik:

Puten:

 

0

Gänse:

 

0

Enten:

 

0

Hühner:

 

0

Zwerghühner:

 

0

Tauben:

 

0

Ziergeflügel:

 

0

 

Stand: 01.01.2018